Demenz-Wohngemeinschaft

Familiär und selbstbestimmt leben

Die Bewohnerinnen und Bewohner in der Demenz-WG leben wie in einer Großfamilie mit maximal 12 Personen. Man kennt sich. Man ist miteinander vertraut. Man gestaltet gemeinsam den Alltag, vom Einkaufen, über das gemeinsame Kochen bis hin zur Freizeitgestaltung. Gegenseitige Unterstützung und Hilfe ist elementarer Bestandteil des Lebens.

Kontakt

Birgit Daum
Pflegedienstleitung

Fürstenbergplatz 4
51379 Leverkusen

E-Mail: demenzwg@awo-lev.de
Telefon: 02171 36677-10
Telefax: 02171 36677-11

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Sprechen Sie uns an!

Wohnen in familiärer Atmosphäre

Unsere Demenz-Wohngemeinschaft ist eine anbieterorientierte Wohngemeinschaft und bietet Platz für bis zu 12 Bewohner*innen. Jedes Zimmer wird durch Sie individuell eingerichtet und durch großzügige Gemeinschaftsräume entsteht ein wohnliches, vertrautes Umfeld.

Rund-um-die-Uhr Betreuung durch geschulte Fachkräfte

Die AWO Sozialstation stellt eine 24-Stunden-Betreuung sicher. Pflegefachkräfte, Pflegehelferinnen und Betreuungskräfte sind jederzeit ansprechbar und begleiten die Bewohner*innen im Alltag.

Individuelle Pflege und Unterstützung im Alltag

Die Pflege orientiert sich im Sinne der ambulanten Pflege an den persönlichen Bedürfnissen. Leistungen werden gemeinsam geplant, regelmäßig angepasst und bei Bedarf durch ärztlich verordnete Behandlungspflegen ergänzt.

Gemeinsame Mahlzeiten und hauswirtschaftliche Versorgung

Die Verpflegung und Alltagsgestaltung erfolgen gemeinschaftlich. Bewohner*innen und Angehörige beteiligen sich aktiv, unterstützt durch eine Präsenzkraft, die Einkauf, Planung und Organisation koordiniert.

Weitere Informationen finden Sie in unseren vorvertraglichen Informationen (Download unten auf dieser Seite).

Personenzentrierter Ansatz bei Demenz

Unsere Pflege richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Entscheidungen der Bewohner*innen. Selbstbestimmung steht im Mittelpunkt.

Förderung von Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen

Bewohner*innen werden in alltägliche Tätigkeiten einbezogen, um Fähigkeiten zu erhalten und Eigenständigkeit zu fördern.

Strukturierte Tagesabläufe für Sicherheit und Orientierung

Gemeinsame Rituale wie Zeitungsrunden, Singkreise oder feste Mahlzeiten geben Halt und schaffen Verlässlichkeit.

Aktivierungsangebote (Erinnerungspflege, Musik, Bewegung)

Beschäftigungsangebote wie Kochen, Bewegung, Musik und Biografiearbeit fördern Lebensqualität und soziale Teilhabe.

Die Wohngemeinschaft befindet sich im 2. Obergeschoss eines 2021 erbauten, barrierefreien Gebäudes. Sie umfasst 12 Zimmer zwischen 14 und 19 m², jeweils mit eigenem oder gemeinsam genutztem Bad, sowie großzügige Gemeinschaftsräume, Hauswirtschaftsraum und Balkon.

Grundriss der Demenz-WG am Standort Dorf 81

Alle Zimmer sind mit Telefon-, Internet- und Kabelfernsehanschluss ausgestattet und werden von den Bewohner*innen selbst möbliert. So entsteht ein persönlicher Rückzugsraum, ergänzt durch gemeinschaftlich gestaltete Aufenthaltsbereiche.

Das Gebäude erfüllt moderne Standards der Altersgerechtigkeit, verfügt über einen Fahrstuhl und entspricht den aktuellen Brandschutzvorgaben. So wird Bewegungsfreiheit ermöglicht, ohne die Sicherheit der Bewohner*innen einzuschränken.

Regelmäßiger Austausch mit Angehörigen

Die Beteiligung von Angehörigen und Betreuer*innen ist ein fester Bestandteil der Wohngemeinschaft. Entscheidungen über Alltag und Versorgung werden gemeinsam abgestimmt.

Unterstützung und Beratung im Umgang mit Demenz

Unser Team begleitet Angehörige mit fachlicher Beratung und gibt praktische Hilfen im Umgang mit den demenziellen Veränderungen ihrer Angehörigen.

Möglichkeit der Mitgestaltung des Alltags

Über das Bewohnergremium wirken Bewohner*innen und Angehörige an Fragen wie Mahlzeiten, Einkäufen oder Gemeinschaftsaktivitäten aktiv mit.

Die monatlichen Kosten setzen sich aus Miete für das eigene Zimmer mit anteiligen Gemeinschaftsflächen, den Nebenkosten, einer Betreuungspauschale für die 24-Stunden-Betreuung sowie einem Haushaltsgeld für Verpflegung und Alltagsbedarf zusammen. Je nach Pflegegrad können Pflegesachleistungen der Pflegeversicherung zur Deckung der individuellen Pflege- und Betreuungsleistungen genutzt werden. Nicht gedeckte Kosten können in bestimmten Fällen durch Sozialhilfeträger übernommen werden.

Pflegesachleistungen, Entlastungsleistungen, Verhinderungspflege und der Wohngruppenzuschlag können zur Finanzierung genutzt werden. Näheres erfahren Sie auch in unseren vorvertraglichen Informationen (Download unten auf dieser Seite).

Unser Team informiert über individuelle Kosten und mögliche Unterstützung durch Pflegekassen oder Sozialhilfeträger und berät Sie zu allen Fragen der Finanzierung.

Bei Interesse setzen wir Sie zunächst auf unsere Warteliste. Vor dem Einzug findet ein persönliches Beratungsgespräch mit Hausbesichtigung statt. Für die Vorbereitung der Betreuung benötigen wir einige Unterlagen, wie zum Beispiel den Pflegegradbescheid oder einen ärztlichen Fragebogen.

Für alle Fragen rund um Aufnahme, Pflege und Betreuung steht Ihnen das Team der AWO Sozialstation Leverkusen gerne zur Verfügung – telefonisch, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.